
U19 Bless Hounds
übernehmen Tabellenführung

Texte Thomas Hutter
Bild Daniele Gadoni
Das U19 Team der „Bless Hounds“ von Coach Zelimir Kovacevic zählt diese Saison zu den stärksten Teams des Zentral- und Ostschweizer Verbandes (BVZO). Dank einer soliden Aufbauarbeit während der vergangenen drei Jahre hat das Team in praktisch unveränderter Formation stets um die Spitzenplätze mitspielen können. Mitte Januar starteten die „Bless Hounds“ mit einem deutlichen 67:50 Auswärtssieg gegen Baden in die Rückrunde. Ein gutes Vorzeichen. Obschon die Appenzeller am vergangenen Wochenende in Frauenfeld verletzungsbedingt nur zu sechst antreten konnten, blieb dem Tabellennachbarn in jeglicher Hinsicht das Nachsehen. Die Thurgauer konnten den Gästen konditionell zwar das Wasser reichen, allerdings fehlte es ihnen am nötigen Zusammenspiel. Zu routiniert funktionierte die Verteidigungsarbeit der Appenzeller, sodass die Thurgauer mit vielen Einzelaktionen immer wieder scheiterten. Nur dank einer passablen Wurfausbeute gelang es der Heimmannschaft zunächst noch, den Anschluss nicht gänzlich zu verlieren. Die Appenzeller hingegen waren immer wieder mit schnellen Gegenstoss-Aktionen erfolgreich oder hoben die gegnerische Abwehr mit einfachem Block-System aus den Angeln. Sinisa Popadic und Rade Sojic waren unter dem gegnerischen Korb kaum zu stoppen und behielten dank ausgezeichneter Rebound-Arbeit den Ball in den eigenen Reihen. Auch Topscorer Kai Baldwin und der wieder genesene Simon Manser setzten Akzente. Mit diesem überaus deutlichen 87:39 Sieg dürfen die „Bless Hounds“ zuversichtlich auf die kommenden Partien blicken. Am übernächsten Samstag kommt es in St.Gallen zum spannenden Derby gegen den TSV St.Otmar
Bless Hounds
ziehen den Kopf aus der Schlinge

Texte Thomas Hutter
Bild Daniele Gadoni
Mit einem überragenden 91:43 Auswärts-Sieg gegen die STV Gymnastica Kreuzlingen verabschieden sich die 3. Liga Basketballer des TV Appenzell vom Tabellen-Ende.
(th) Die „Bless Hounds“ mussten auch dieses Jahr während der Rückrunde wieder eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, um den Liga-Erhalt zu sichern. Es scheint, dass die TVA-Basketballer den nötigen Zugzwang benötigen, um richtig in Fahrt zu kommen. So haben die ersten vier Spiele der Rückrunde bereits für erste Überraschungen gesorgt.
Der Start in die Rückrunde Anfang Januar erfolgte mit einem verdienten 61:54 Sieg gegen den CVJM Frauenfeld zwar wunschgemäss, doch verloren die Appenzeller in zwei kurz aufeinanderfolgenden Spielen gegen den zweitplatzierten BC Bevanda Zürich äusserst knapp. Zuhause gaben die Innerrhoder nach einer sensationellen Aufholjagd das Spiel in letzter Minute aus der Hand. Eine Woche später fehlte den „Bless Hounds“ in Zürich Leutschenbach sogar nur ein einziger Korb zum Sieg. Allerdings hatten diese beiden Spiele deutlich gemacht, dass die Appenzeller selbst den routinierten Tabellen-Leadern durchaus gefährlich werden können. Mit dem Schwung aus den beiden vielversprechenden Partien starteten die „Bless Hounds“ am vergangenen Donnerstag höchst motiviert ins Spiel gegen Kreuzlingen. Mann des Spiels war Sinisa Popadic, der bereits im ersten Spielviertel 18 Zähler beisteuerte und so seiner Mannschaft gleich zu Beginn ein komfortables Polster schuf (27:9). In der Folge versuchten die Thurgauer, den Druck auf die Gäste zu erhöhen. Nach einem Sieg in der Hinrunde in Appenzell hatten die Kreuzlinger kaum mit einem derart grossen Effort der Appenzeller gerechnet. Diese Irritation führte zu Fehlern im Spielaufbau der Heimmannschaft und mancher Pass verfehlte sein Ziel. Profitieren konnten die Appenzeller, die sich einerseits die missglückten Pässe schnappten und sich andererseits mit einem soliden Spielaufbau kaum Fehler leisteten und sicher Korb um Korb verwandelten.
Zu Zuschauern degradiert
Nach einem erfreulichen 44:22 Zwischenresultat wollte Coach Zelimir Kovacevic das Spiel in der zweiten Halbzeit beruhigen. Ein schnelles Passspiel sowie gezielte Distanzwürfe sollten dem Gegner weiter zusetzen. Die Taktik ging auf. Bereits während den ersten Spielsekunden erfolgte ein weiterer Treffer von der Dreipunktelinie. Die Verwaltung des grossen Vorsprungs erhöhte allerdings auch Nervosität der Appenzeller. Dem jungen Spielmacher Tarik Sinanovic gelang es, Ruhe zu bewahren und den Druck auf den Gegner konstant aufrecht zu erhalten. Auch in der Verteidigung leisteten die Appenzeller die bessere Arbeit, erzielten doch die Thurgauer im dritten Spielviertel gerade einmal zwei Körbe. Damit war das Spiel für die Kreuzlinger, die in der heimischen Seminarturnhalle praktisch zu Zuschauern degradiert wurden, gelaufen. Mit dem überragenden 91:43 Sieg schnellen die „Bless Hounds“ in der Tabelle nun zwei Plätze nach vorne. Gegen den Tabellen-Nachbarn Rüti (ZH) sollten die TVA-Basketballer dank ihrer neu gewonnen mentalen Stärke demnächst einen weiteren Sieg nach Hause tragen können.